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Lajos Kossuth József Antall Sándor Kőrösi Csoma Ányos Jedlik Ferenc Rákóczi István Graf Széchenyi Imre Nagy Ede Teller Imre Kertesz

 
Ungarn hat viele interessante Persönlichkeiten hervorgebracht. Manche sind weltbekannt, andere dagegen kaum. Jeder der auch nur einmal in Ungarn war ist mit Sicherheit in einer Kossuth Lajos utca gewesen, nur wer war der Mann? Und wer ist dieser Rákóczi auf dem 500 Forintschein? Den Physiker Teller dagegen kennen viele, aber war das kein Amerikaner? Die Auswahl der Persönlichkeiten ist willkürlich und hat keinerlei Anspruch als etwas zu informieren über:
Lajos Kossuth,József Antall,Sándor Kőrösi Csoma, Ányos Jedlik,Ferenc Rákóczi,István Graf Széchenyi,Imre Nagy,Ede Teller undImre Kertesz

Lajos Kossuth

Lajos Kossuth Kossuth gilt als der Politiker des 19. Jahrhunders, er war auf dem kurzen Höhepunkt seiner Karriere der erste Präsident Ungarns. Der Sproß eines verarmten Adelsgeschlechtes setzte sich als Rechtsanwalt für die Rechte der Ungarn ein, die Kritik an der Herrschaft der Habsburger brachte ihn für drei Jahre ins Gefängnis. Neben der Schaffung eines Nationalstaates waren für ihn die Befreiung der Bauern und eine Rechtsgleichheit garantierende Verfassung die politischen Ziele. In der Aufbruchstimmung der 40 Jahre seines Jahrhunderts vertrat er neben neben den liberalen Zielen seiner Zeit erfolgreich die Einführung des Ungarischen als Amtssprache. Während der Revolution 1848/49 wurde er zunächst Finanzminister - in der ersten Regierung, die dem Parlament und nicht dem Kaiser Rechenschaft schuldete. Als der junge Kaiser Franz Joseph I die Errungenschaften der Revolution wieder aus der Welt schaffen wollte war es Kossuth, der am 14. April 1849 Ungarns Unabhängigkeit proklamierte, nachdem er zunächst an der habsburgischen Monarchie in einem demokratischen Ungarn festhalten wollte. Mit Hilfe russischer Truppen gelang es den Österreichern die Ungarn militärisch zu bezwingen und Kossuth blieb nur die Flucht ins Ausland. Seinen politischen Zielen blieb er treu und kehrte zu Lebzeiten nicht nach Ungarn zurück. Er opponierte gegen den in seinen Augen faulen Kompromiß des Ausgleichs von 1867, ohne Erfolg, die Doppelmonarchie band die Ungarn in den habsburgischen Staat ein. 1894 starb Kossuth, seine letzte Ruhe fand er dann doch in Ungarn, wo er bis heute unvergessen ist, man betrachte nur die überall nach ihm benannten Straßen, Plätze und Gebäude.

József Antall

József Antall Antall steht für den Systemwechsel in Ungarn. Nachdem das kommunistische Regime Kádárs abgewirschaftet hatte und die erste freien Wahlen eine starke bürgerliche Mehrheit ergaben wurde Antall im April 1990 Ministerpräsident. Seiner Regierung oblag die Umwandlung der Wirtschaft und des Rechtssystems, in seiner Amtszeit rückten die sowjetischen Truppen aus Ungarn ab und das Land mußte seine Position in einem verändernden Europa neu definieren. Antall ist der Politiker gewesen, dem es gelang innerhalb kürzester Zeit den Staat umzugestalten. Obwohl die Gesellschaft in dieser Stunde zwangsläufig entzweit wurde ist es wohl Antalls Leistung die revolutionären Tendenzen im Zaum einer friedlichen Transformation zu halten. Der würdige Stil des Politikers ist entgegen dem Auftreten vieler anderer in angenehmer Erinnerung geblieben, Antall starb im Dezember 1993, kurz vor den zweiten freien Wahlen.

Sándor Kőrösi Csoma

Sándor Kőrösi Csoma Ein weitgehend unbekannter Ungar ist der Linguistiker Sándor Kőrösi Csoma, unbezweifelt eine große Figur der Orientalistik. 1784 in Siebenbürgen geboren begeisterten ihn schon in seiner Jugend die Geschichten über die aus Zentralasien stammenden Ungarn. Das Sprachgenie, das schnell weit über zehn Sprachen Europas und Asiens erlernte, hat zunächst als Sprachlehrer gearbeitet. Trotzdem zog es ihn magisch nach Osten. Im Alter von 35 Jahren begab er sich auf die Suche nach der früheren Heimat der Ungarn. Nach fünf Jahren hat er unter vielen Entbehrungen Kaschmir erreicht. Die Ujguren hielt er fälschlich für die Vorfahren der Magyaren, aber wurde auf dem Weg zu ihnen durch das rauhe Klima immer wieder zurück gehalten. Er begeisterte sich für die alte Kultur Tibets und erstellte das erste Wörterbuch des Tibetanischen mit der dazugehörigen Grammatik in englischer Sprache. 1833 wurde er Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften. Auf seinen Expeditionen erforschte er verschiedenen indische Sprachen, bis er 1842 in Darjeeling an Malaria starb. Der Mann der so viel für die Erforschungen asiatischer Sprachen bedeutete hatte die Heimat der modernen Ungarn nie wieder gesehen und die historische nie gefunden.

Ányos Jedlik

Ányos Jedlik Unter den Pionieren der Chemie und Physik gehört ein besonderes Kapitel dem Bauernsohn und Benediktinermönch Ányos Jedlik. Nach dem Besuch des Benediktinergymnasiums im damals ungarischen Bratislava trat er diesem Orden bei und wurde zunächst zum Priester geweiht. Doch Lehre und Forschung bestimmten sein Leben. Zunächst in Győr und später in Pest war er tätig. Vielfältig war sein Forscherdrang, Behandlung von Cholera mit künstlichem Soda gehören zu seinen Verdiensten, wie auch die Erfindung des Dynamos - er war Vorgänger Siemens'. Auf der Weltausstellung in Wien 1873 wurden seine Apparate ausgestellt. Er wurde Mitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften und Rektor der Pester Universität.

Ferenc Rákóczi

Ferenc Rákóczi Der Name Rákóczi verbindet sich bei der Geburt Ferencs seit Generationen mit den Aufständen und Kriegen gegen das Haus Habsburg. Sein Schicksal scheint vorbestimt zu sein. Der Fürst Siebenbürgens war wohl der hatnäckigste und erfolgreichste Aufständige, mit dem die Österreicher zu kämpfen hatten. Kaum waren die Türken zum zweiten Male nach Wien gezogen und dort 1683 vernichtend geschlagen. Kaum hatten die habsburgischen Truppen die Besatzer vertrieben, so erschien es vor allem den protestantischen Ungarn des Ostens so, daß nur die Kolonisatoren gewechselt hatten. 1703 erhob sich die ungarische Bevölkerung gegen die neuen fremden Herren, strategisch ein günstiger Moment, denn der wiener Hof war in den spanischen Erbfolgekrieg verwickelt. Rákóczi stellte sich an die Spitze des Aufstandes. Bis 1707 gelang es den Ungarn die Österreicher beinahe vollständig aus Ungarn zu verdrängen. Die leichte Kavallerie der Ungarn war gefürchtet, aber nicht schlagkräftig genug um den großen Streitkräften der Habsburger auf Dauer zu trotzen. Vor allem die Verbündeten Frankreich und Rußland unterstützten den siebenbürgischen Fürsten nur halbherzig. Den Franzosen ging es darum in Spanien die eigene Dynastie zu etablieren, die Schwächung Habsburgs im Osten war weniger wichtig, obwohl die Bindung der militärischen Kräfte an der ungarischen Front natürlich willkommen war. Die kriegerischen Auseinanderstzungen endeten 1711, aber der Friendensvertrag bestätigte vor allem die habsburgischen Ansprüche. Rákóczi wählte das freiwillige Exil und kehrte Ungarn für immer den Rücken.

István Graf Széchenyi

István Graf Széchenyi Im 19. Jahrhundert befand sich Ungarn in einem geistigen Aufbruch. Genialer Neuerer dieser Zeit war István Graf Széchenyi. Er initiierte nicht nur den ersten Brückenschlag zwischen Buda und Pest, die berühmte Kettenbrücke, sondern auch die Akademie der Wissenschaften, die Schiffbarmachung des Eisernen Tores und anschließend der Dampfschiffahrt auf der Donau und vielem mehr.

Imre Nagy

Imre Nagy Imre Nagy hat als kommunistischer Parteikader alle stalinistischen Säuberungen überstanden. Nach dem Tode Stalins hat der starke Mann der KP Mátyás Rákosi das Amt des Miniserpräsidenten an Imre Nagy übergeben. Die neue Regierung lockerte die Zügel, löste Internierungslager auf und entließ politische Gefangene. Allerdings wurde die Politik der engen Anlehnung an die UdSSR forgesetzt. Die Phase der Liberalisierung dauerte jedoch nicht lange, Nagy wurde im April 1955 wegen antisowjetischer Haltung entlassen und András Hegedüs, Mitglied Rákosis stalinistischen Zirkels, sein Nachfolger, die bankrotte Diktatur wurde fortgesetzt. Das politische Klima verschärfe sich wieder. Im Zuge der Entstalinisierungen in der Sowjetunion wurde die Parteispitze ausgetauscht. Für ihre Rechte gingen viele Ungarn auf die Straße, der Regierungschef wollte die Demonstrationen durch sowjetische Truppen gewaltsam verhindern lassen. Reformorientierte Politiker griffen ein, Regierung und Parteispitze wieder neu besetzt. János Kádár leitete die KP, Imre Nagy wurde wieder Ministerpräsident. Sie wollten in Ungarn eine pluralistische Gesellschaft mit Mehrparteiensystem errichten. Betriebe sollten sich durch Arbeiterräte selbst verwalten. Aus dem Warschauer Pakt trat Ungarn aus. Nagy war von der Untersützung durch den Westen überzeugt. Die UdSSR war zu einigen Zugeständnissen bereit, jedoch nicht auf ganzer Linie. Den kompletten Verlust eines Vasallenstaates akzeptierte sie nicht. Mit Panzern wurde die friedliche Revolution niedergewalzt, gerufen wurden die sowjetischen Truppen ausgerechnet durch den neuen Parteichef Kádár, der bis zur Abkehr Ungarns von Kommunismus die Zügel in der Hand hielt. Imre Nagy wurde nach Moskau verschleppt und dort zum Tode verurteilt. Heute ist er in einem Ehrengrab am Heldenplatz in Budapest bestattet.

Ede Teller

Ede Teller Teller wurde 1909 in Budapest geboren. In Deutschland studierte er ab 1928 als Schüler Sommerfelds und Heisenbergs Physik. Hier konnte der Jude Teller nicht lange bleiben, kehrte Europa den Rücken und ging in die USA. Dort war er zusammen mit Gamow an der Aufstellung der thermonuklearen Kernfusionstheorie beteiligt. Zusammen mit unter anderem Bohr, Fermi und Oppenheimer hat er im Auftrag der amerikanischen Regierung die Atombombe entwickelt und es gelang ihm 1952 die Wasserstoffbombe zu realisieren. Ab 1956 setzte Teller auf die Entwickling der zivilen Nutzung der Atomenergie. Seine Ambitionen galten in späteren Jahren nicht der Weiterentwicklung der Waffensysteme, sondern eines Systems zur Abwehr nuklearer Angriffe, das jedoch bis heute nicht realsiert wurde. 1990 durfte er zum ersten Mal wieder nach Ungarn einreisen. Im Demokratisierungsprozeß übernahm er häufig eine mahnende Rolle und unterstützte das aufkommende konservative Lager. Hoch geehrt starb Teller 2003.

Imre Kertesz

Imre Kertesz Imre Kertész, geboren am 9. November 1929 in Budapest, wurde im Juli 1944 nach Auschwitz deportiert und im April 1945 aus dem KZ Buchenwald befreit. 1948 machte er Abitur und fand eine Anstellung als Journalist bei der Tageszeitung Világosság. Diese wurde alsbald zum Parteiorgan der Kommunisten erklärt und er entlassen. Von 1951 bis 1953 leistete er Militärdienst. Seit 1953 lebt er als freier Schriftsteller in Budapest. Er schreibt vornehmlich Musicals und Theaterstücke. 1960 beginnt er mit der Arbeit an seinem Roman Sorstalanság (dt. Mensch ohne Schicksal, 1990; Roman eines Schicksallosen, 1995) Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen konnte das Buch 1975 in Ungarn veröffentlicht werden, erfuhr jedoch erst mit der zweiten Auflage 1985 literarische Beachtung. Seinen Lebensunterhalt verdiente Imre Kertész daher hauptsächlich durch seine Arbeit als Übersetzer. Er übertrug u.a. Werke von Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal, Elias Canetti, Ludwig Wittgenstein, Joseph Roth, Arthur Schnitzler und Tankred Dorst ins Ungarische. Als Sorstalanság 1995 in einer deutschen Neuübersetzung unter dem Titel Roman eines Schicksallosen erschien, wurde es als literarisches Ereignis gefeiert und verhalf Imre Kertész zu seinem internationalen Durchbruch. Es zählt seitdem zu den wichtigsten Werken der europäischen Literatur dieses Jahrhunderts. Erst Ende der achtziger Jahre folgten A kudarc (dt. Fiasko, 2000) und Kaddis a meg nem születt gyermekért (dt. Kaddisch für ein nichtgeborenes Kind, 1992), mit denen er die sogenannte "Trilogie der Schicksallosigkeit" vollendete. Nach zahlreichen weiteren Veröffentlichungen und Auszeichnungen erhielt Imre Kertész im Herbst 2002 den Nobelpreis für Literatur "für ein schriftstellerisches Werk, das die zerbrechliche Erfahrung des Einzelnen gegenüber der barbarischen Willkür der Geschichte behauptet".

             
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